Bericht vom Flensburger Tageblatt am 02.10.2017 zum Deutscher Company Cup 2017

Späte Regatta auf der Flensburger Förde: Betriebsausflug unter Segeln

vom 2. Oktober 2017
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts von Holger Ohlsen  erstellt am 02.Okt.2017 | 06:49 Uhr

Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar begrüßte 269 Segler auf 50 Yachten zu den Regatten des Company-Cup

Insgesamt 269 Teilnehmer kamen zu zwei spannenden Regattatagen (davon einer verregnet) zusammen, die bei Unternehmen wie Allianz, BMW, der LVM-Versicherung, Blume 2000 oder großen regionalen Sparkassen arbeiten. Auch aus der Region waren Unternehmen dabei.

Aber warum gerade Flensburg als Location? „Die Förde ist ein fantastisches Segelrevier, das auch von unseren Crews gerne angenommen wird. Außerdem werden wir hier mit offenen Armen empfangen“, sagte Organisator Stefan Reigber, gebürtiger Flensburger und leidenschaftlicher Segler, der auf dem Zwölfer ‚Westwind‘ bei der Marine den Wassersport erlernt hat. Gesegelt werde auf drei abgesteckten Kursen in drei Ligen nach der Yardstick-Formel, von Hobby bis professionell. Eine Langstrecke führe bis nach Kalkgrund, sei jedoch abhängig vom Wetter. „Wichtig sind uns die Aspekte Team-Building sowie Freude am Segelsport in gewissermaßen olympischem Geist“, betonte Stefan Reigber.

Der Deutsche Company Cup finanziere sich selbst durch eine Teilnahmegebühr von 160 Euro pro Person. Tagessieger würden mit begehrten Wimpeln belohnt, auch ein Wanderpokal werde ausgelobt. Auch das soziale Miteinander über das Segeln hinaus spiele eine wichtige Rolle mit Siegerehrung am Sonntagabend durch die Stadtpräsidentin (und anschließender Partytime). Swetlana Krätzschmar hatte die Crews auch in bemerkenswert herzlicher Atmosphäre begrüßt und ihnen „Teamgeist und ein Höchstmaß an gegenseitigem Vertrauen in einem der schönsten Segelreviere der Welt“ gewünscht.

Zur Crew des ‚Lufthansa Sportvereins Hansa‘ in Hamburg, der Boote auf Alster, Elbe und Ostsee in ihrem Element hält, gehörten Ulrike Arlart und Ela Rabe. Ihre Yacht war die GER 6024 ‚Kranich‘, Skipper – natürlich – ein echter (Flug)Kapitän. „Wir machen hauptsächlich aus Freude am Segelsport mit, sind aber auch ernsthaft am Wettbewerb interessiert“, begeisterten sich die beiden Hamburgerinnen. Für das kommende Jahr ist der Deutsche Company Cup erneut in Flensburg fest eingeplant.

Quelle: https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/betriebsausflug-unter-segeln-id17974021.html

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